SportTauchClub
Burghausen e.V
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2005 © Steffen Gross


Fotos: Steffen Gross

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





 

 



 

 

 


SportTauchClub-Burghausen e.V. Technikmuseum
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Wir stellen Euch alte Tauchausruestung vor... (von Steffen Gross)

ABC-Ausruestung Maske "Falco"
Flossen "Jetfin"
La Spirotechnique
Beuchat
Atemregler-Einschlauch Delfin
LA Froschmann I
Cyklon 300
Cyklon 5000
Mark II
Mark V
MK 5
MK 10
MK 14
SnarkII

Ventura 200 (Scuba VA-2)
Draegerwerk
E. Sellschopp
Poseidon
Poseidon
Scubapro
Scubapro
Scubapro
Scubapro
Scubapro
Nemrod
Tabata
Atemregler-Zweischlauch Monomat
Vollgesichtsmaske 61 T
PA61/II
Mistral
Royal Mistral
111 100
Hydromat 62004 G 0
Draegerwerk
Draegerwerk
Draegerwerk
La Spirotechnique
La Spirotechnique
MEDI
Aufstiegshilfe Rettungsweste "Fenzy"  
Instrumente Dekompression Dekompressiometer DCP
 
SOS
 
Instrumente
Kompasse
Spheri La Spirotechnique
Instrumente
Tiefenmesser
Profondimeter
SOS- 80
La Spirotechnique
SOS

 

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale

Maske Falco

La Spirotechnique, Frankreich
ca. 1970'er Jahre

kleines Innenvolumen

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale



Besonderheit

 

Flosse Jetfin Ref. 408\7R

Beuchat Cie (Espadon?), made in Italy
ca. 1966

Schwere Geraeteflosse, grossflaechiges, durch 4 Laengsrippen, versteiftes Blatt, mit drei schraegen Stroemungsleitduesen. Das beim Flossenschlag durch die Duesen abstroemende Wasser ergibt zusätzliche Schubwirkung.

Die Jetfin wird auch heute noch gerne von Hoehlen- und Wracktauchern eingesetzt (kompakte Masse, enorme Schubkraft). Ich selbst tauche diese unverwuestlichen Flossen (das erste Paar) seit ca. 25 Jahren.

Faelschlichericherweise wird in einigen Publikationen das Unternehmen Scubapro als Erfinder der Jetfin genannt. Scubapro, u.a. bau(t)en die Jetfin aber lediglich nach.

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale



Besonderheit

 

Delfin

Draegerwerk AG, Luebeck
ca. 1950'er Jahre

Einstufiger Einschlauchautomat,
membrangesteuert,
oeffnet mit dem Druck

Der Delfin dürfte wohl einer der ersten und einzigen einstufigen Einschlauchautomaten sein. Somit wirklich ein "Unikum".

Der Einatemvorgang ist hinsichtlich der Funktion identisch mit den bekannten Zweischlauchatemreglern:
Beim Einatmen entsteht in der Niederdruckkammer, durch die sich nach innen woelbende Membran, ein Unterdruck. Diese Membran wirkt ueber ein Hebelsystem  auf das Hochdruckventil. Das Ventil bleibt solange geoeffnet, bis der Einatemvorgang beendet ist und die nachstroemende Luft die Membran und somit das Hebelsystem in die Ausgangsstellung befoerdert.

Die Besonderheit liegt im Ausatemvorgang:
Die verbrauchte Luft wird durch denselben Schlauch wieder in die Niederdruckkammer ausgeatmet und gelangt durch ein, im Gehaeuse integriertes, Ausatemventil ins Freie.
Zum Vergleich: die verbrauchte Luft eines Zweischlauchatemreglers wird durch einen separaten "Ausatemschlauch" über ein Entenschnabelventil  in die Wasserkammer befördert und entweicht von dort durch die Zirkulationsbohrungen.

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale




Besonderheit

 

Cyklon 300

Poseidon Schweden, Goeteborg
ca. 1976

Zweistufiger Einschlauchautomat,
1. Stufe: membrangesteuert, oeffnet gegen den Druck,
2. Stufe: membrangesteuert, schliesst gegen den Druck,
max. Luftlieferleistung: 800 l/min.

Der Cyklon 300 war fuer Generationen von Berufs-, Hoehlen- und Wracktauchern, kurz allen Extremtauchern die 1.te Wahl. Er wurde spaeter durch den Cyklon 5000 abgeloest, der heute noch weltweit zu den Spitzenprodukten gehoert.

Typ

Hersteller
Vertrieb

Baujahr

Merkmale




Besonderheit

 

LA Froschmann I

Archimedes Froschmann Technik, Ludwigshafen am Rhein
Erik Sellschopp GmbH

ca. 1979

Zweistufiger Einschlauchautomat,
1. Stufe: kolbengesteuert, oeffnet mit dem Druck,
2. Stufe: membrangesteuert, schliesst gegen den Druck,
max. Luftlieferleistung: 1200 l/min.

Der LA Froschmann I war eine preiswerte und zuverlaessige Alternative zu dem etablierten Scubapro Mark II / MK2- Automat aus dem Hause Scubapro.

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale





Besonderheit

 

Mark II

Scubapro, Compton, California, USA
ab ca. 1960

Zweistufiger Einschlauchautomat,
1. Stufe: kolbengesteuert, oeffnet mit dem Druck,
meistens MK 2
2. Stufe: membrangesteuert, schliesst gegen den Druck, unbalanciert,
max. Luftlieferleistung: l/min.

Der Mark II war seinerzeit der wohl am weitverbreitetste Tauchschulenatemregler weltweit. Sein mechanisches Innenleben wurde allerdings Anfang der 80'er Jahre komplett ueberarbeitet (H.P. = High Performance). Sein Nachfolger, der R190, setzte diesen Erfolg bis in die 90'er Jahre fort.

Der Mark II bezeichnet eigentlich nur die 2.te Stufe des Atemreglers.
Die 1.te Stufe bestand i.d.R. aus MK2 (ab ca. ),
 jeweils kolbengesteuert, mit dem Druck oeffnend (Downstream-Technik)

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale





Besonderheit

 

Mark V

Scubapro, Compton, California, USA
ca. 1969 - 1986

Zweistufiger Einschlauchautomat,
1. Stufe: kolbengesteuert, oeffnet mit dem Druck,
meistens MK5 oder spaeter MK10
2. Stufe: membrangesteuert, schliesst gegen den Druck, unbalanciert,
max. Luftlieferleistung: 1500 l/min.

Weltweit die erste einstellbare "Downstream"-Stufe

Die seitliche Stellschraube ermoeglicht dem Taucher, den Atemwiderstand auch unter Wasser einstellen, indem das Ventil, je nach Federvorspannung, mehr oder weniger stark auf den Ventilsitz drueckt.

Nachteil: bei übermaessigem Eindrehen der Stellschraube (Erhoehen des Atemwiderstandes) erfolgt vorzeitiger Verschleiss des Ventilsitzes durch Riefenbildung.

Die Weiterentwicklung des Mark V ist der Mitte der 80'er Jahre auf den Markt gekommene MK X B.A. Das bisher eingesetzte Downstreamventil wurde gegen ein pneumatisch balanciertes Ventilsystem ersetzt

Der Mark V bezeichnet eigentlich nur die 2.te Stufe des Atemreglers. Die 1.te Stufe bestand i.d.R. aus MK5 (ab ca. 1967) oder MK10 (ab ca. 1983), jeweils kolbengesteuert, mit dem Druck oeffnend (Downstream-Technik)

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale


Besonderheit

 

MK 2

Scubapro, Compton, California, USA
ab 1963

kolbengesteuert (Downstream-Standardkolben), oeffnet mit dem Druck,
max. Luftlieferleistung: 1359 l/min.

Zitat Scubapro: "Einfachheit, Verlaesslichkeit und geringste Wartung sind die Merkmale der 1. Stufe des MK 2". Dem ist nicht viel hinzuzufuegen. Der MK 2 kann, bei Bedarf, in fast allen Situationen schnell zerlegt und wieder zusammengebaut werden. Diese Stufe wurde ueber einen Zeitraum von 4 Jahrzehnten fast unveraendert gebaut. Im Inneren des Druckminderers befindet sich nur ein einziges bewegliches Teil: der Kolben.
Die Wasserkammer des MK 2 kann mit einer Silikonfuellung (Vereisungsschutz: S.P.E.C.) modifiziert werden.

  MK 5 (wird ergaenzt)
Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale



Besonderheit

 

MK 10

Scubapro, Compton, California, USA
ab

kolbengesteuert, oeffnet mit dem Druck,
balancierter Kolben
max. Luftlieferleistung: 2265 l/min.

balancierter (durchstroemter) Kolben garantiert eine, weitgehend vom Flaschendruck unabhängige,  stabile Luftlieferleistung
drehbarer Schwenkkopf...
-mit 5 Mitteldruckabgaengen (MD),
-mit 2 Hochdruckabgaengen (HD),
Die Wasserkammer des MK 10 kann mit einer Silikonfuellung (Vereisungsschutz: S.P.E.C.) modifiziert werden.

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale


Besonderheit

 

MK 14

Scubapro, Compton, California, USA
ab 1997

balanciert, membrangesteuert, oeffnet mit dem Druck,
max. Luftlieferleistung: 4850 l/min.

die erste, von Scubapro gebaute, memrangesteuerte, Stufe. Die Vorteile ergeben sich prinzipbedingt bei Einsatz unter niedrigen Umgebungstemperaturen.
Der T.I.S-Vereisungsschutz (Thermoisolationssystem) macht eine Silikonfüllung der Wasserkammer ueberfluessig (S.P.E.C.)

  MK 14 (wird ergaenzt)
Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale

SnarkII

Nemrod, Barcelona, Spanien
ca. 1966

wahrscheinlich einer der 1.ten Automaten mit 2.ter Stufe aus Kunstoffgehause

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale

Ventura 200 / Scuba VA-2

Tabata, Tokio, Japan
ca. 1979

Zweistufiger Einschlauchautomat,
1. Stufe: kolbengesteuert, oeffnet mit dem Druck,

2. Stufe: kolbenmembrangesteuert, schliesst gegen den Druck,
max. Luftlieferleistung: 1100 l/min.

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale



Besonderheit

MEDI / Hydromat 62004 G 01

VEB Kombinat Medizin und Labortechnik Leipzig, DDR
ca. 1966...80'er Jahre

Zweistufiger Zweischlauchautomat,
membrangesteuert, oeffnet gegen den Druck,
max. Luftlieferleistung: 350l/min.

Verwendung in der Volksmarine, NVA und der GST

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale

 

Mistral

La Spirotechnique, Levallois (Paris), Frankreich
ca. ...50'er Jahre

Einstufiger Zweischlauchautomat, membrangesteuert,
oeffnet mit dem Druck,
Injektorduese in Richtung des Einatemschlauchs,

Der innere Aufbau ist weitgehend identisch mit dem Royal Mistral.
Unterschiede betreffen hauptsaechlich die Formgebung des Membrangehaeuses sowie die Faltenschlaeuche und das Mundstueck

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale














Besonderheit

Royal Mistral 111 100

La Spirotechnique, Carros (Provence), Frankreich
ca.60'er  Jahre...1980

Einstufiger Zweischlauchautomat, membrangesteuert,
oeffnet mit dem Druck,
Injektorduese in Richtung des Einatemschlauchs,
max. Luftlieferleistung: 700l/min,

Die Injektorduese bedingt einen hohen Oeffnungswiderstand bei nachfolgend niedrigem  Atemwiderstand. Prinzipiell ist es moeglich, dass das Ventil nach Beendigung der Einatmung nicht mehr selbsttaetig schliesst. Die Verwendung eines speziellen Rueckschlagventilmundstücks (das keine Luft mehr nachstroemen laesst), anstelle einfachen T-Mundstücks behebt diesen "Schoenheitsfehler".

Ausatemluft entweicht über Entenschnabelventil in die Wasserkammer und von dort durch große Bohrungen ins Freie.

Nachfolger des "Mistral"

Die späteren Modelle haben einen Hochdruckabgang (zum Anschluss für einen Finimeter). Der Royal Mistral war Ende der 70.er einer  der aeltesten Automaten, die noch gebaut wurden. Ein Meisterwek!

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale



Besonderheit

Monomat

Draegerwerk AG, Luebeck
ca. 1971

Einstufiger Zweischlauchautomat,
membrangesteuert, oeffnet gegen den Druck,
max. Luftlieferleistung: 350l/min,

Anschlussmoeglichkeit an Vollgesichtsmake Draeger Typ 168 M

Der Automat kann mit folgenden Anschluessen kombiniert werden:
-ventilloseses (Metall)mundstück
-Gummiventilmundstück
-Vollgesichtsmaske (u.a. 61 T) 

Das Gummimundstück enthaelt Rueckschlagventile (Tellerventile) für die Ein- u. Ausatmung.
Es verhindert somit
-das Eindringen von Wasser in die Einatemseite
-eine Pendelatmung in die Schlaeuche

Es gewaehrleistet das leichte Ausstossen von eingedrungenem Wasser bei minimaler Ausatemarbeit.

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale




Besonderheit

Vollgesichtsmaske 61 T

Draegerwerk AG, Luebeck
ca. 1971

Die Maske deckt den Gesichtsbereich ab. Zwei seitliche Gewindeanschluesse mit  Rueckschlagventilen für die Atemschlaeuche sowie eine Innenhilfsmaske  gewaehrleisten  einen stetigen Luftaustausch beim Atemvorgang.

Ihr Einsatz erfolgte in schmutzigem u. kalten Wasser.

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale


Besonderheit

PA61 / II

Draegerwerk AG, Luebeck
ca. 1966

Zweistufiger Zweischlauchautomat,
membrangesteuert, oeffnet gegen den Druck

1.ter Automat mit separatem Ausatemraum (von Wasserraum getrennt und viel kleiner). Beim Ausatmen wird nur eine geringere Wassermenge bewegt, dadurch erfolgt eine Herabsetzung des Ausatemwidstandes.

Der PA61/II wurde auch schon in Tauchliteratur faelschlicherweise als „Duomat“ bezeichnet, u.a in Sporttauchen leicht + sicher v. Holzapfel (1977), sicheres tauchen v. Richter (1975)

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale













Besonderheit

Rettungsweste Fenzy


ca. 1966

Der Taucher (damals nur sehr wenige Taucherinnen) konnte jetzt in allen Tiefen das unterschiedliche "Gewichtsverhalten" (u.a. Neopren, abnehmende DTG-Luftmenge) seiner Ausruestung kompensieren, ohne die Atmung umzustellen. Die 0,5.-Pressluftflasche (heute heisst das im Neudeutschen "Bailout-system") wuerde eine leere Fenzy noch in 50m Tiefe prall füllen, wenn man sich praktisch zwischenzeitlich nicht zur Oberfläche katapultiert hätte. Das rueckseitige Ueberdruckventil verhinderte dabei das Platzen der einschaligen Huelle. Diese Weste steigerte unser subjektives Sicherheitsbefinden ungemein, konnte man doch aus nahezu jeder erreichbaren Tiefe in Sekundenschnelle zu Oberflaeche entschweben (Mikroblasen wurden erst spaeter durch wissenschaftliche "Spielverderber erfunden"). Erst Mitte der 90.er habe ich meine Fenzy in den Ruhestand versetzt.

Im Buch „Tauch Mit“ v. Ley Kenyon (1966) noch unter der Rubrik „nützlicher Kleinkram“ zu finden, revolutionierte sie Ende der 60.er den Ausruestungsmarkt in Sachen Sicherheit und Tarierkomfort. Der "Klodeckel" war nach Erfindung der Aqualunge wahrscheinlich eine der groessten Innovationen im Tauchsport.

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale




























Besonderheit

Dekompressiometer DCP

SOS, Nachbau durch Scubapro in Lizenz
ca. 1963

Entwickelt von dem italienischen Tauchingenieur Victor de Sanctis

Kunststoff- o. Stahlgehaeuse,
zeigt Austauchstufen- u. Zeiten an,
Einsatz nur mit Tiefenmesser und Uhr,
registriert den Aufenthalt in wechselnden Tauchtiefen (im Gegensatz zur Dekotabelle),
 „Automatisches Tauchergedaechtnis“, die Hoehe des Zeigerausschlags ist somit ein Indikator für die Stickstoffmenge im Koerpergewebe.

Bei Druckzunahme während des Tauchens wird ein Gas aus einer elastischen (volumenvariablen) Blase über ein Keramik-/ Sinterfilter in ein Rohrfedersytem (Bourdon-Röhre) gedrückt. Das Filter weist einen kalibrierten Stroemungswiderstand auf. Je laenger und groesser der umgebende Wasserdruck, umso mehr Gas wechselt aus der Blase in das Rohrfedersystem. Nach Erreichen des 15m-Feldes muss der Aufstieg eingeleitet werden. Bei abnehmenden Wasserdruck (Hoeher-/Auftauchen) stroemt das Gas langsam in die elastischen Blase zurück. Dieser Gasaustausch simuliert die Entsaettigung des menschlichen Gewebes.

der Taucher muss sich solange in der angegeben Tiefe aufhalten (oder langsam, synchron zur Zeigerbewegung aufsteigen), bis de Zeiger zum naechsten Feld mit niedrigerer Tiefenanzeige wandert.

Auch nach Beendigung des Tauchgangs wandert der Zeiger weiter bis zu seiner "0"-Stellung zurück. Das Gerät beruecksichtigt somit auch die Stickstoffrestsaettigung und kann auch (eingeschraenkt) fuer einen Widerholungstauchgang verwendet werden. 

Ich habe mich selbst von der Funktionsfaehigkeit der Geraete bei mehreren einfachen dekopflichtigen Tauchprofilen ueberzeugt. Die Austauchzeiten stimmen gut mit den Daten eines modernen Tauchcomputers (Uwatec Aladin Pro Ultra) ueberein. 

Nachteil:
Die Sinterfiltermechanik ist nur ungenuegend in der Lage, die Stickstoffent-/Sättigung des menschlichen Gewebes zu simulieren, insbesondere bei kurzen, tiefen Tauchgaengen, aber auch bei langen flachen (Problem der schnellen und langsamen Gewebe).

Das Dekometer war zur Verwendung auf Meereshoehe kalibriert, nicht zum Einsatz in Bergseen. Es wird in einer speziellen Druckbox (u.a. für Flugreisen) transportiert, da es ansonsten (aufgrund des geringen Umgebungsdrucks) seine Genauigkeit verlieren kann.

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale

Besonderheit

Spheri-Kompass“

La Spirotechnique
ca. 1966

Kugelkompass

kann in jeder Schwimmlage abgelesen werden.
Die Kompassrose befindet sich (oelgedaempft) in einer zweiten, inneren Plexiglaskugel.

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale



Besonderheit

Profondimeter

La Spirotechnique
ca. 1966

degressive Skala zum besseres Ablesen der geringen Wassertiefen,
Prinzipiell  wird die Volumenänderung einer flexiblen, gasgefüllten Blase gemessen und auf einen Zeigermechanismus uebertragen.

Der Tiefenmesser beinhaltet das fuer die damalige Zeit genaueste Membranmesswerk. Jedes Messwerk wurde im Werk einzeln kalibriert.
Der Profondimeter
wurde von Militaertauchen verschiedener Nationen eingesetzt.

Typ

Hersteller
Baujahr

Merkmale

SOS- 80 Tiefenmesser

SOS
ca. 1966

Membranmesswerk, wasserdicht abgekapselt,
bei zunehmenden Wasserdruck erfolgt eine Deformierung des Gehaeusebodens und Übertragung auf Zeigermechanismus.

Vorteil: robuster als Rohrfedersystem