SportTauchClub
Burghausen e.V
.

 Start
 
Aktuell
 
Vorstand
 
Reportagen
 
Bildergalerie
 
Ausruestung
 
Ausbildung
 
Trimix
 
Training
 
Download
 
Links
 
Kontakt
 
Impressum
 

webcounter

 
 
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


2006 © Steffen Gross


Fotos: Harald Gutjahr



 


Bonaire (von Karin und Harald Gutjahr)
___________________________________________________________________

 

Reisebericht Bonaire

Im März 1997 haben wir das erste Mal einen Tauchurlaub auf Bonaire gemacht und waren von da an   - wie viele vor und nach uns - "süchtig" nach dieser Insel.
Damals hatten wir ca. 300  bzw. 400 Tauchgänge und waren erstaunt, wie locker und entspannt man auf Bonaire tauchen kann.

Die Insel Bonaire

Ca. 100 km vor der Küste Venezuelas liegen die so genannten ABC- Inseln (Niederländische Antillen).

A steht für Aruba
B steht für Bonaire
C steht für Curacao

Wir beschränken uns auf Bonaire, und waren inzwischen 7 Mal dort. Aber es kommen sicher noch mehrere Urlaube dazu.

Bonaire liegt ca. 100 km nördlich von Venezuela. Man erreicht sie mit der KLM über Amsterdam.
Seit 1954 ist Bonaire autonomer Teil der Niederlande. Viele Niederländer haben sich hier niedergelassen und prägen das tägliche Leben.

Neben niederländisch (Amtssprache) wird englisch und papiamentu, eine dem spanischen ähnliche Sprache, gesprochen. Deutsch wird in vielen Restaurants und in den meisten Tauchbasen verstanden.

Das Klima ist ganzjährig ideal. Die Temperaturen liegen zwischen 26° und 30° und sind wegen des fast ständig wehenden Passatwindes sehr gut zu ertragen.
Während der Monate Oktober bis Januar kann es gelegentlich regnen, aber die Regenschauer sind in der Regel nur von kurzer Dauer und halten niemanden vom Tauchen ab.

Die Landeswährung ist der „Antillengulden“ (NAF). Er hat eine feste Parität zum Dollar, 1 US $ = 1,78 NAF. Kreditkarten und US – Dollar werden überall akzeptiert. Ebenso kann man mit  EC-Karte mit PIN Bargeld aus den Automaten bekommen.

Lebens - und Hygienestandard ist mit Europa zu vergleichen. Das Trinkwasser wird aus entsalztem Meerwasser gewonnen und kann ohne Bedenken getrunken werden.

Es gibt Restaurants in allen nationalen Variationen und in allen Preisklassen. Selbst in den einfachsten Lokalen mit niedrigem Preisniveau kann man schmackhafte einheimische Küche genießen. In den reichlich vorhandenen Supermärkten bekommt man ein Warenangebot, das durchaus europäischem Standard entspricht.
Die Preise sind etwas höher als in Deutschland und variieren abhängig vom Dollarkurs.

Tauchen auf Bonaire

Die Möglichkeiten auf Bonaire zu tauchen unterscheiden sich teilweise erheblich von denen in anderen Tauchgebieten.
Das Tauchen wird sehr unkompliziert gehandhabt. Man checkt bei einer Tauchbasis ein, muss zunächst ein gültiges Brevet vorlegen, zahlt die Marineparkgebühr und bekommt dafür eine Plastikmarke (am Jacket zu befestigen), die ein Kalenderjahr gültig ist, und kann im Prinzip loslegen. In der Marineparkgebühr enthalten ist der kostenlose Eintritt in den Nationalpark.

Hierfür legt man am Eingang die Quittung und einen Ausweis mit Lichtbild vor und kann passieren.
Man muss durch etliche Unterschriften bestätigen, dass man ein ärztliches Attest besitzt, auf eigene Gefahr taucht, die Bestimmungen des Unterwasserparks einhält u.s.w.

In der Regel wird kein Checktauchgang gefordert. Einige Basen verlangen, dass man den ersten Tauchgang am Hausriff der Basis absolviert. Eigenverantwortlichkeit wird großgeschrieben.
Getaucht wird ohne Handschuhe. Dies soll verhindern, dass die Taucher alles anfassen. Der Gedanke des Unterwasser - Marineparks wird erfreulich ernst genommen.

Die o.g. Marineparkgebühr fließt der Marineparkverwaltung (Stinapa) zu, die dafür sorgen soll, dass das Tauchen auf Bonaire auch künftig einzigartig bleibt.

Im Krankenhaus von Kralendijk steht eine moderne Druckkammer zur Verfügung und es gibt erfahrene Ärzte, die teilweise auch deutsch sprechen, da sie in der Regel aus Holland kommen.

Aber jetzt genug Bla-Bla.

Praktischerweise mietet man sich auf Bonaire ein Apartment oder ein Ferienhaus (es gibt aber auch genügend Hotels in allen Preisklassen!).

Zum Tauchen mietet man sich  einen Leihwagen (meistens einen Pick Up), sucht sich einen schönen Tauchplatz, macht sich am Auto fertig, geht ein paar Schritte ins Meer und taucht ab. Dies ist die entspannendste Art auf Bonaire zu tauchen.

Schaut euch einfach die beiliegenden Bilder an.

Selbstverständlich werden von den Tauchbasen auch Bootstauchgänge zur vorgelagerten Insel „Klein Bonaire“ angeboten, aber die Landtauchplätze reichen allemal für einen 4-Wochen-Urlaub.